| Schäden
durch Wildtiere
Unbejagte Tierpopulationen vermehren sich und breiten sich
aus. Sie stellen sich in grossen Dichten in Wäldern ein.
Sie erreichen landwirtschaftlich genutzte Flächen. Sie
dringen in Agglomerationen und Städte ein. Sie übernutzen
ihren Lebensraum und richten Schäden an: Murmeltiere
unterhöhlen Bergwiesen, Hirsche, Gemsen und Rehe hemmen
die Waldverjüngung, Luchse und Wölfe töten
Kleinvieh, Wildschweine plündern Maisfelder, Dachse graben
Gärten um, Steinmarder holen Hühner und beschädigen
Autoschläuche, Füchse klauen Schuhe... und lösen
bei der Bevölkerung Stürme der Empörung aus.
Mit der Jagd können Wildtierpopulationen derart reguliert
werden, dass die Schäden, regional abgestimmt, vermindert
werden ohne die Populationen zu gefährden. Der Schutz
der Land- und Forstwirtschaft und die Erhaltung der Waldfunktionen
sind in der Schweiz ein zusätzliches Argument für
die Jagd.
Jagd – auch
eine Notwendigkeit
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