| Tierkrankheiten
Auch unbejagte Tierpopulationen wachsen nicht ins Unermessliche.
Sie regulieren sich von selbst. Dies bedeutet jedoch, dass
Wildtiere in unregelmässigen Abständen in grosser
Zahl eingehen, dass sie also sterben. Tiere sterben zu Hunderten
nach strengen Wintern an Hun-gertod oder sie werden Opfer
von seuchenhaft verlaufenden Krankheiten wie Lungenent-zündungen.
Die Mehrzahl der neugeborenen Tiere überlebt nicht. Beim
Auftreten von spe-zifischen Krankheiten wie der Gemsblindheit
oder der Räude werden sehr viele Tiere befal-len und
sterben daran. Tote Tiere liegen herum. Das Fleisch kann nicht
in die Nahrungskette des Menschen eingebracht werden. Viele
Leute finden solche Zustände intolerabel.
Die Jäger regulieren die Wildpopulationen so dass grosse
Wildansammlungen und dadurch Massensterben weitgehend vermieden
werden. Die Jäger sind weit besser als die grossen Carnivoren
in der Lage, eine fein abgestimmte Regulierung der Wildtierpopulationen
vorzunehmen – bis vor den Toren der Städte. Jäger
unterstützen die Überwachung von Wildtierkrankheiten
und Massnahmen, die zu einem besseren Gesundheitszustand unserer
Wildtiere führen.
Jagd verhindert Massensterben
von Wildtieren
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