Documento senza titolo
JAGDSCHWEIZ AKTUELL AGENDA GROSSRAUBTIERE FOTOGESCHICHTEN  
FAKTEN WISSEN LERNORT STIFTUNG JAGDBIBLIOTHEK DEN JÄGERN AUF DER SPUR MEDIEN  
SERVICE ADRESSEN LINKS NEWSLETTER KONTAKT  
DOKUMENTE VERTRAULICHE ADRESSEN        
 
   
..Aktuell
..Archiv
 
 
 
 
 
 

  Aktuell


JagdSchweiz: neuer Vorstand nimmt die Arbeit auf

Am 24. Juni tagte der neue Vorstand von JagdSchweiz in Zürich. Präsident Hanspeter Egli, der erstmals den Vorsitz innehatte, begrüsste die vollzählig anwesenden Mitglieder des Vorstandes, ganz speziell Tarzisi Caviezel, Franco Scodeller, Marcel Lachat und Adrian Zumstein. Der Vorstand einigte sich über die Art und Weise, wie die Sitzungen abgewickelt werden sollen. Er nahm auch zur Kenntnis, dass der „Neuen Schweizer Hegering“ als Gönnervereinigung für den Dachverband in einer neuen Form weiter geführt werden soll, die auch in Zukunft völlig losgelöst sein wird von JagdSchweiz.

Drei politische Themen dominierten die Traktandenliste. Einerseits die parlamentarischen Vorstösse zum Thema der Grossraubtiere, die im Juni vom Ständerat im Sinne der Jäger behandelt wurden (JagdSchweiz berichtete darüber). In der Herbstsession wird das Thema im Nationalrat behandelt werden. Daneben kam die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung zur Sprache, deren Behandlung durch das Departement von Bundesrat Moritz Leuenberger offensichtlich verzögert worden ist. Schliesslich befasste sich der Vorstand mit der Kampagne zur Bekämpfung der Waffenverbots-Initiative, die langsam in die entscheidende Phase eintritt. Der bisherige Verlauf ist zufriedenstellend verlaufen; nun wird das Argumentarium präzisiert und die Kommunikation verstärkt.

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit beschloss der Vorstand, die Kantonalverbände aufzurufen, sich im Rahmen des Steinbockjubiläums 2011 zu engagieren. Die Kantonalverbände bzw. ihre Sektionen und Gesellschaften sollen den Schulen und der Öffentlichkeit Wanderungen zu den Steinbockeinständen anbieten (vgl. www.lernort-natur.ch > Für Jäger). Der Vorstand präzisierte weiter die Verantwortlichkeiten beim Auftritt von JagdSchweiz an der Tagung „Wildtiermanagement in der Schweiz“, welche auf Initiative von Pro Natura am 25. November 2010 in Olten abgehalten wird.

Der Vorstand engagierte sich auch für Projekte, die ganz konkret den Wildtieren zugute kommen. Er nahm die aktuelle Situation zum Präventionsprojekt „Weniger Wildunfälle“ zur Kenntnis (vgl. www.lernort-natur.ch > Für Autofahrer). In einigen Kantonen laufen derzeit Pilotprojekte. Im Falle eines positiven Verlaufs derselben wird in der Umsetzungsphase die ganze Schweiz davon profitieren. Gesprochen wurde ein Beitrag von 6‘000.- Fr. zugunsten der Stiftung Pro Bartgeier für eine Studie über die Auswirkung von Bleirückständen in Kadavern, die den Greifvögeln als Nahrungsgrundlage dienen.

Am 17. November 2010 wird der Vorstand von JagdSchweiz an einer ganztägigen Veranstaltung die Strategien des nationalen Jagdverbandes in den verschiedenen Arbeitsbereichen überprüfen und die zur Realisierung notwendigen Ziele und Massnahmen festlegen. Die derzeit gültigen Richtlinien sind am 20. November 2008 in Niedergösgen verabschiedet worden.

JagdSchweiz, 17.7.10

 
Email:
Pass:
  LOGIN