Jagdhundewesen: für eine vertiefte Zusammenarbeit
Der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsgemeinschaft für das Jagdhundewesen (AGJ) und JagdSchweiz soll ausgebaut werden. Dies ist das Ergebnis einer Unterredung des AGJ-Präsidenten Dr. Walter Müllhaupt mit Hanspeter Egli am 17. Mai 2010.
Die AGJ ist Teil der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft und vereinigt alle nationalen Rasseclubs mit jagdlichem Bezug. Darunter fallen beispielsweise die Schweisshunde, die Vorstehhunde, die Terrier und die Dackel. Die AGJ erlässt Reglemente, welche die Nachsuche (500 m und 1000 m Fährte) und den Einsatz der Leistungsrichter regeln.
Die AGJ beschäftigt sich aber auch mit rechtlichen und tierschutzrelevanten Themen auf nationaler Ebene. Gerade in diesen Bereichen ist auch JagdSchweiz aktiv, weshalb sich eine Zusammenarbeit geradezu aufdrängt. Bereits seit einigen Jahren ist die Kooperation zwischen JagdSchweiz und der AGJ denn auch eng und konstruktiv, was sich beispielsweise in einem einheitlichen Vorgehen zum Sachkundenachweis niedergeschlagen hat.
Nun sollen die AGJ und JagdSchweiz noch näher zusammenrücken. Die beiden Vereinigungen werden auf Ebene der Vorstände und der Delegiertenversammlungen die Möglichkeiten prüfen und zu einer verbindlichen Form bringen.
JagdSchweiz, 19.6.10
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