Ethik aus
der Sicht des Anti-Jagd-Forums
In weiten Teilen der westlichen Welt
werden Tiere zunehmend als Mitlebewesen akzeptiert, die –
ähnlich wie der Mensch – einen Anspruch auf Leben
und Unversehrtheit besitzen.
Kommentar von JagdSchweiz
Im
Schweizer Tierschutzgesetz werden die Begriffe „Würde“
und „Wohlergehen“ von Tieren berücksichtigt
und definiert. Tiere werden als Mitgeschöpfe gesehen,
deren Würde und Wohlergehen geschützt werden sollen.
JagdSchweiz unterstützt diesen Ansatz.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass Tiere auf derselben Ebene
stehen sollen wie Menschen. Dies wäre unvernünftig
und ist auch bei Nutztieren nicht der Fall. Die Nutzung von
Tieren, die bei bestimmten Arten mit dem Schlachten und Erlegen
verbunden ist, ist gerechtfertigt und sinnvoll.
Ethik sollte im Übrigen nicht nur in der Tier-Mensch-Beziehung
Berücksichtigung finden, sondern auch im Umgang unter
Menschen. Der Vorwurf des Anti-Jagd-Forums, Jäger seien
Lustmörder, zeugt von einem nicht gerade hohen Stellenwert,
den die Initianten der Ethik beimessen.
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